Schwarz-Weiß

Früher nannte man Photographen „Lichtbildner“. Wer alte Photos kennt und gesehen hat, weiß, dass es nicht nur „Bilder“ sind, sondern vielmehr „Malereien“ mit Licht. Es gab keine „Farb-Bilder“, sondern Schwarz-Weiß-Photos. Auf ein gutes Photo musste man lange warten, dafür Zeit haben, den richtigen Augenblick finden.

Der „Rollfilm“ 6×6 cm mit 12 Aufnahmen war teuer, und selbst später beim Kleinbildfilm mit 20 oder 36 Aufnahmen war jedes Photo kostbar. Filme mussten entwickelt und dann die einzelnen Photos vergrößert werden, um das Ergebnis zu sehen, und das konnte auch schon mal eine Woche oder länger dauern. Im digitalen Zeitalter für viele unvorstellbar.

Schau mit wachen Augen in die Welt und entdecke das Leben

Geh dem Licht entgegen

Brich auf in ein neues Leben

Spieglein, Spieglein an der Wand: Wer bin ich wirklich?

Auch wenn ich gut „behütet“ bin, sollte ich hin und wieder suchen, ob sich nicht noch Neues findet.

Wo finde ich Ruhe und Besinnung?

Hast Du in Deinem Leben auch einen Plan, an dem Du Dich orientieren kannst?

Wo wirfst Du Deine Netze aus?

Licht und Schatten verlocken zum Entdecken

Muss es immer rundgehen, muss immer was los sein?

Manchmal darfst Du auch neugierig sein.

Abwiegen, abwägen, entscheiden: Die Gewichte müssen richtig verteilt sein.

Rauch: er lässt Feuer vermuten, einen warmen Ofen, einen Ort der Geborgenheit: Wo ist mein Zuhause – wo ist meine Heimat?

Ich werfe meine Angel aus: Angespannt und konzentriert beobachte ich: Das Leben gibt reichen Fang.

Graue Nebel versperren den freien Blick: der Weg geht dennoch weiter, auch ins Ungewisse.

Der Weg scheint versperrt, die Zukunft verbaut: ich übersehe den Durchgang zum Leben.

Die Stufen des Lebens mühsam gemeistert lassen die Anstrengung vergessen: lachend schaue ich zurück.

Abgestellt sind die Kindheitsträume: Damals folgen die Haare im Wind, war die Freude groß.

Die Sonne geht unter – im Dämmerlicht werden zwei eins.

Gemeinsam unterwegs finden wir den Ausweg aus dem Nebel.

Wie ein einsamer Segler über dem Wasser suche ich manchmal einen Ruheplatz.

Ein Kreuz und ein Baum vom Wind geneigt – das Leben verläuft nicht immer ohne Leiden.

Milchkannen – Gefüllt, geleert, gefüllt, geleert: Kreislauf des Lebens.

Nur durch den Abschied vom Alten und Gewohnten ist neues Leben möglich.

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